Von der Steeler-Bergstraße aus überqueren wir die Bochumer Landstraße und gehen dann am Bahnhof Steele-Ost vorbei hinunter zu den Parkplätzen.
Dort, wo der Parkplatz aufhört, beginnt das ca. 5000 m2 große Areal, das vor ca. 15 Jahren zu unserem Schulwald wurde.
Damals pflanzten Schülerinnen und Schüler dort ca. 3600 Pflanzen auf die grüne Wiese.
Heute stehen Bäume und Sträucher dicht an dicht, und so haben sich die notwendigen Arbeiten mittlerweile verändert.

Die Arbeit der Baumschubser
Zurzeit arbeitet der Schulwaldtrupp daran, in den angrenzenden Waldstücken Totholz heraus zu schneiden und zu dicht gewachsenes auszulichten. Die 17 Schülerinnen und Schüler der 7. bis 10. Klassen arbeiten dabei in 5 Kleingruppen, jeweils mit erfahrenen Schülern als Gruppenleiter und unter der Oberaufsicht von Frau Rützel.
Bei schlechtem Wetter wird theoretisch am Thema Wald gearbeitet: Pflanzenkunde, Tierkunde, ökologische Zusammenhänge, Klimaschutz, Wälder in den unterschiedlichen Klimazonen.

Veränderungen müssen sein
Ein ca. 500 m2 großer Teil am Eingang des Parkplatzes wird ab Herbst 2008 gerodet und neu gestaltet. Zur Zeit wartet der Wald nur noch auf die Kettensägen, damit Platz geschaffen wird.
Das ganze Projekt wird finanziell von der van Eupen-Stiftung unterstützt. Bei der Planung steht uns „Grün und Gruga“ beiseite.
Und so könnte unser Schmuckstück bald aussehen:

Zum Parkplatz hin soll das Gelände von großen Bäumen eingerahmt werden, die den Blick auf einen kleinen Hügel freigeben, aber auch Schatten spenden. Der Hügel wird durch einen Kreis aus großen Ruhr-Sandstein-Blöcken gekrönt, die als Sitze gedacht sind und zum Verweilen einladen.
Verschiedene Gehölze und Stauden sollen einen Einblick in die heimische Pflanzenwelt geben. Kleine Trockenmauern sollen ein Rückzugsgebiet für verschiedene Pflanzen und Tiere sein.
Zusätzlich werden Behausungen für verschiedene Tiere geschaffen: eine Lehmwand für die Lehmwespe, Brutkästen für verschiedene Vögel …

Den Abschluss des Geländes werden die Bäume am hinteren Weg bilden. Dort können die verschiedenen Jahrgangsstufen nach und nach ihre eigenen Bäume pflanzen.

So arbeiten wir weiter an einem naturnahen Lernort für unsere Schülerinnen und Schüler.

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