CHRIST SIND WIR FÜR ANDERE
Partnerschaft mit dem Hilfswerk MISEREOR
„Christ sind wir für Andere“ ist unser Leitgedanke. Daraus hat sich unser Engagement für das Hilfswerk MISEREOR entwickelt. Zu Beginn eines Kalenderjahres sucht die Fachschaft Religion aus der Projektmappe von MISEREOR drei Projektpartnerschaften aus, die den Klassen vorgestellt werden. Diese wählen daraus eine Projektpartnerschaft aus. In der nächsten SV-Sitzung entscheidet dann das Votum aller Klassen, welches Projekt unterstützt wird.
Das Geld, das in diese Projektpartnerschaft fließt, kommt aus der Apfelsaftaktion und dem Solidaritätsmarsch.
Im Jahr 2009 wird as das Misereor-Projekt "MADAGASKAR -EIN DORF MACHT SCHULE" von der Marienschule unterstützt.
Dabei geht es um ein kleines Dorf namens Ambify im Hochland Madagskars. Dort wird die Hilforganisation VOZAMA mithelfen, eine kleine Dorfschule für Kinder aus armen Verhältnissen zu bauen. Misereor unterstützt auch in diesem Jahr den Aufbau von weiteren Ausbildungsorten auf Madagaskar.
Apfelsaftaktion
Jedes Jahr pflücken Schülerinnen und Schüler unter schulischer Aufsicht außerhalb der Unterrichtszeit Äpfel. Diese werden in der Mosterei Dahlbeck zu Marienschüler-Apfelsaft verarbeitet, der über die Schule verkauft wird.
Immer wenn es Herbst wird und die Äpfel in den Essener Gärten reifen, packt die Marienschule eine große Unruhe. Das Telefon im Sekretariat steht nicht mehr still: Kleingärtner und Streuobstwiesenbesitzer melden sich und bieten uns die Früchte ihrer Apfelbäume an. Ob es denn auch in diesem Jahr wieder den vorzüglichen "Marienschüler Apfelsaft" gäbe, wollen sie wissen. Dafür möchten sie gerne ihre Äpfel spenden. Wir müssen nur noch kommen sie zu pflücken, aufzusammeln und zu transportieren.
Dann machen sich unsere Schülerinnen und Schüler auf den Weg. Viele Tonnen Obst haben sie in den letzten 10 Jahren gesammelt und zur Mosterei Dahlbeck nach Heiligenhaus gebracht. Von dort wird dann der Apfelsaft in Flaschen an uns geliefert. Endlich können die vielen Vorbestellungen unserer langjährigen Kunden ausgeliefert werden.Auf dem Herbstmarkt der Schule gibt es ihn natürlich auch noch.
Auch dieser Erlös kommt dem MISEREOR - Jahresprojekt der Schule zugute.
Ach so, Sie sind auch auf den Geschmack gekommen und wollen uns Ihre Apfel oder Birnen auch spenden?
Rufen Sie uns doch an und vereinbaren Sie mit uns einen Termin.
Unsere Telefonnummer ist 0201 - 50 16 14.
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Solidaritätsmarsch
Alle zwei Jahre (gerade Jahre) findet am Aschermittwoch ein Solidaritätsmarsch statt.
Die Schülerinnen und Schüler suchen sich im Vorfeld Sponsoren, die jeden gelaufenen Kilometer finanzieren.
Am 06. Februar 2008 versammelten sich die Schülerinnen und Schüler zum Solidaritätsmarsch. Sie wollten die Aktion gegen die Landminen in Kambodscha" unterstützen.
Auf einer Liste hat jeder Sponsoren eingetragen, die versprochen hatten, für jeden gelaufenen Kilometer einen bestimmten Geldbetrag zu zahlen. 12 Kilometer entlang der Ruhr ( bei schlechtem Wetter!) sind es geworden.
Der Essener Weihbischof Franz Vorrath sendet die Gruppe mit Gebet und Segen aus. Hier präsentiert er mit der Schulleiterin, Frau Barbara Kromer, die Ansteckklammer des Solidaritätsmarsches.
Jeder trägt seine Klammer mit Stolz.
Für die Sicherheit und die Hilfe bei Fußlahmen und Verletzten wird der Schulsanitätsdienst sorgen, unterstützt von der Rot - Kreuz - Gemeinschaft "Wasserwacht" in Essen - Burgaltendorf.
Landminenopfer
Herr Stahl von MISEREOR hat den Schülern mit Hilfe von beeindruckenden Berichten und Dias verdeutlicht, wie diese finanzielle Unterstützung bei den Menschen in Kambodscha ankommt.
Menschen, die auf grausame Weise unter Verletzungen von Landminen leiden, können so ihren Alltag wieder etwas besser gestalten.
Von dem Geld werden Rollstühle, medizinische Hilfsmittel, Fahrräder, Werkzeuge und vieles mehr angeschafft.
Unsere Schüler haben erkannt, wie wichtig und wohltuend jeder einzelne Beitrag ist. Außerdem gibt es den Menschen dort Mut, wenn sie spüren, dass Kinder im weit entfernten Deutschland an sie denken und sich für sie einsetzen.
Die Marienschule Steele dankt im Namen der Aktion MISEREOR, allen, die mitgemacht haben und das Geld "erliefen" und allen großen und kleinen Spendern für die freundliche Unterstützung.
Wir konnten durch diesen Lauf der Aktion mehr als 5000,- Euro zur Verfügung stellen.
In Zeiten, in denen auch die Menschen in unserem Lande mit wirtschaftlichen und sozialen Problemen zu kämpfen haben, muss man diese Summe umso mehr würdigen. Allen Beteiligten gebührt daher Dank und Anerkennung.
















